Freitag, 30. November 2012

Köstlichkeiten aus dem Meer: Zeeland feiert die Miesmuschelsaison

Bereits seit 150 Jahren werden in den Niederlanden Muscheln gefischt und auch in diesem Herbst ist die Muschelsaison in vollem Gange. In zeeländischen Städtchen wie Yerseke wird die Muschelsaison besonders zelebriert, wenn Muscheln dort beinahe das gesamte Menü bestimmen. Die Miesmuschel ist das bekannteste Schalentier aus Zeeland, aber auch Austern, Herzmuscheln und Strandschnecken sind Delikatessen.

Bis Anfang Dezember werden vor der Nordseeküste sowie in der Ooster- und Westerschelde mit Schleppnetzen zudem Herzmuscheln gefangen. Diese leben vorzugsweise in Gebieten, die regelmäßig trockenfallen. Jedes Jahr wird die erlaubte Fangmenge festgelegt, damit genügend Nahrung für die Vögel überbleibt. In den dortigen Restaurants werden Herzmuscheln häufig in Suppen, Ragouts oder in reichhaltigen Fischgratins serviert.

Mehr Informationen: www.vvvzeeland.nl/de; http://familienurlaub.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Montag, 26. November 2012

Rotterdam leuchtet: Europas größtes chinesisches Lichtfestival

Das Festival "China Light Rotterdam". Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Die dunklen Wintermonate werden vom 7. Dezember bis zum 14. Februar 2013 in Rotterdam hell erleuchtet. In einem einzigartigen Lichtspektakel im Park beim Euromast machen bewegliche Figuren sowie illuminierende Pflanzen und Bauwerke die Nacht zum Tag. Seit Jahrhunderten feiern die Chinesen das Licht mit zahlreichen Festivals, die nicht ohne Grund weltberühmt sind, und so zunehmend die Grenzen des Landes überschreiten. „China Light Rotterdam“ ist nach Angaben der Veranstalter das größte chinesische Lichtfestival, das je in Europa stattgefunden hat. Nicht weniger als 40 chinesische Künstler geben Besuchern das Gefühl, sich in einem fantasievollen Märchenwald in der Hafenstadt zu befinden. Höhepunkt ist ein 100 Meter langer Drachen und das Replikat des „Temple of Heaven“, die täglich mit den anderen 35 Objekten um 17 Uhr erleuchtet werden.

Mehr Informationen: www.chinalightrotterdam.nl


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 23. November 2012

Nationalpark "De Biesbosch": Einzigartiges Süßwasserdelta mit Gezeiten

Der niederländische Nationalpark „De Biesbosch“ in der Provinz Nordbrabant ist weltweit eines der wenigen Süßwasserareale mit Gezeiten – und zudem eines der letzten verbliebenen Gebiete Europas mit Frischwasserströmen. Ideal also für eine Erkundungstour im Boot. Die vielen kleinen Flussläufe und Weidenbüsche erläutert ein Touristenführer auf organisierten Rundfahrten im Elektroboot – oder man entdeckt die Natur selbst im Boot oder Kanu, die man vor Ort ausleihen kann. Gelegentlich schwimmt ein Biber vorbei, der sich schon mehr als hundert Burgen im Wasserreich des Nationalparks gebaut hat. Der Park ist mittlerweile berühmt für die Nager, die in dem Gebiet vor zehn Jahren erfolgreich wieder angesiedelt wurden.

Das ganze Jahr über gibt es für Besucher vielfältige Möglichkeiten, den Nationalpark zu erkunden – etwa zur Vogelexkursion auf Wanderwegen, auf dem Rücken der Pferde oder an Bord eines Ruder- und Segelbootes. Und natürlich bietet der Park – typisch niederländisch – zahlreiche Radtouren an, die sich für eine Entdeckungstour bestens eignen. Beim Biesboschzentrum Dordrecht ist ein kostenloses Heft erhältlich, das eine Beschreibung beider Routen enthält. Das Haus organisiert zudem regelmäßig geführte Radexkursionen in diesen Gebieten.

Wer neben der abwechslungsreichen Vielfalt der Natur das Stadtleben nicht missen möchte, sollte sich Richtung Nordwesten machen. Denn die kleine Stadt Dordrecht ist mit ihrer historischen Altstadt und ihren zahlreichen Restaurants und Cafés nicht weit entfernt. Sehenswert in Dordrecht ist vor allem die gotische „Grote Kerk“, von deren Turm aus man einen exzellenten Blick über die Stadt hat.

Mehr Informationen: www.vvvdordrecht.nl; www.hollandnaturland.de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 20. November 2012

Umzug des Van Gogh Museums: Roter Faden markiert Kunstroute durch Amsterdam

Während der Renovierung des Van Gogh Museums bis 25. April 2013 sind 75 Gemälde, Zeichnungen und Briefe Van Goghs in der Hermitage Amsterdam zu Gast. Mit der Wanderroute „Van Gogh Mile“ verbindet das Van Gogh-Museum nun den Weg vom Museumsplatz bis zur Amstel. Auf gut zwei Kilometern wird die Stadt als Dekoration genutzt, um Besuchern die Welt des Malers und seine Schöpfungsphase näher zu bringen. Die „Van Gogh Mile-App“ verknüpft die Vergangenheit mit der Gegenwart und verwandelt den Museumsplatz in ein Meer aus Sonnenblumen. Passanten sind dazu eingeladen, ihre Gedanken über Social Media zur Aktualität der Briefe des weltberühmten Künstlers zu formulieren, die das Projekt maßgeblich inspirierten. Auf dem Museumsplatz und im Museumsticketshop können Nutzer kostenlos im Internet surfen, und die App steht ebenso gratis zum Download bereit.

An mehreren Punkten entlang der Route lassen „Geräuschskulpturen“ zudem eine neue Wirklichkeit entstehen, in der Van Gogh die Besucher wie ein Stadtführer direkt anspricht. Auffallend an der temporären Installation ist vor allem der rote Faden in fünf Metern Höhe, der das Auge in einem halbstündigen Spaziergang durch die Gassen Amsterdams führt. So wird das Van Gogh-Museum mit der Hermitage verbunden, während der Blick zugleich von der gewohnten Richtung abweicht und wahrhaftig neue Horizonte öffnet.

Mehr Informationen: www.vangoghmuseum.nl; www.holland.com

 Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention