Freitag, 17. August 2012

Historisches Holland: Industriedenkmal und Befreiungskämpfe

Eine für die Niederlande typische Windmühle.
Außerhalb von Amsterdam sowie bei Nimwegen direkt hinter der deutschen Grenze sind zwei neue Routen entstanden, die Touristen entlang wichtiger geschichtlicher Punkte in der jeweiligen Region führen. Die „Industrial Heritage Line“ führt vom Amsterdamer Hauptbahnhof mit der Buslinie 391 zur Gemeinde Zaanse Schans. Die Region Zaanstreek gilt als das erste Industriegebiet der Welt und ist nun ein Industriedenkmal mit zahlreichen alten Packhäusern, Fabriken und Windmühlen, einer Werft, einer Käserei und weiteren Originalgebäuden. Im Rahmen des Projekts „Amsterdam besuchen, Holland sehen“ bietet sich Touristen die Möglichkeit während eines Hauptstadtbesuchs diese noch unbekannte, aber historisch interessante Region der Niederlande zu ergründen.

Die „Liberation Route“ schlängelt sich um die grenznahen Städte Arnheim und Nimwegen. Sie erklärt anhand der Originalschauplätze, was sich in der Provinz Nordbrabant während der Befreiung Europas von den Nationalsozialisten abspielte. Das Bed & Breakfast Sint Anna liegt direkt auf der Route und hat ein thematisch passendes Zimmer, den neuen „Liberation Room“, eingerichtet. Gäste bekommen hier über Audio- und Videoangebote einen persönlichen Eindruck der Befreiung. Ein solches Angebot ist bereits seit langem Ziel der Initiatoren gewesen: Da sich Besucher der „Liberation Route“ am besten mehrere Tage Zeit nehmen, fügt sich eine entsprechende Übernachtungsmöglichkeit gut in das Projekt ein. Das Sint Anna bietet beispielsweise Pakete an, zu denen drei Übernachtungen und der Besuch aller 75 Informationspunkte in der Region gehört.

Weitere Informationen: www.vvvarnhemnijmegen.nl; www.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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