Mittwoch, 28. März 2012

Feiern als Motto der neuen Ausstellung im Frans-Hals-Museum

Ausstellung "Feiern im Goldenen Jahrhundert" bis 6.5.2012

Feierlaune herrscht derzeit im Frans-Hals-Museum im niederländischen Haarlem. Die Ausstellung Feiern im Goldenen Jahrhundert zeigt, wie beliebt das Thema Feiern in der Kunst des 17. Jahrhunderts war. Maler wie Jan Steen und Frans Hals bannten die unterschiedlichsten feiernden Personen und Gesellschaften auf die Leinwand, variierend von der Bauernkirmes und Karnevalsfeiern bis hin zu vornehmen Landpartien und Schützenbanketten. Die Ausstellung im Frans-Hals-Museum besteht aus mehr als 50 Gemälden, darunter Spitzenwerke aus der eigenen Sammlung und, als Leihgabe, aus dem Metropolitan Museum in New York sowie der Gemäldegalerie in Berlin. Feiern im Goldenen Jahrhundert ist noch bis zum 6. Mai 2012 zu sehen.

Die Ausstellung Feiern im Goldenen Jahrhundert bringt erstmals eine Übersicht über »Feier-Werke« aus der Zeit des Goldenen Jahrhunderts. Den Besucher erwarten nicht nur zahlreiche gelungene Gemälde wichtiger Maler des 17. Jahrhunderts, sondern auch ein Kaleidoskop an Szenen, die ihn, nicht selten mit einem Augenzwinkern, ein Bild der damals gültigen Normen und Werte vermitteln. Zu sehen sind sehr verschiedene Feiern: schicke Landpartien, Kirmessen, Bankette und Bauernhochzeiten, aber auch Nikolaus und religiöse Feste wie Heilige Drei Könige oder Pfingsten.

Künstlerisches Können
Für die Maler des Goldenen Jahrhunderts waren Feiern ein beliebtes Sujet. Die Thematik war wohl nicht nur in geschäftlicher Hinsicht reizvoll, sondern auch aus der Warte des Künstlers, der hier zeigen konnte, was in ihm steckt. Die wachsende Popularität des Themas ist ganz wesentlich auf Jan Steen zurückzuführen, den Vertreter dieses Genres schlechthin. Kein anderer Maler malte so viele verschiedene festliche Anlässe auf die Leinwand wie er. Zugleich verstand sich Steen wie sonst niemand auf die Darstellung von Gesichtsausdrücken und humoristischen Kompositionen. Er ist mit sieben Werken auf der Ausstellung vertreten.

Porträt eines liederlichen Lebensstils
Nicht alle Feste, die im 17. Jahrhundert begangen wurden, sind auf Gemälden verewigt worden: Geburtstage oder Weihnachten kommen gar nicht vor, andere Gelegenheiten, zum Beispiel Nikolaus, nur sehr selten. Bemerkenswerterweise sind Bauernhochzeiten populär, Hochzeiten aus den besseren Kreisen hingegen kommen so gut wie nicht vor. Es sieht ganz so aus, als hätten die Maler eine Vorliebe für liederliche Feste gehabt.

In der Ausstellung kommt der Haarlemer Malerei besondere Bedeutung zu. Die sogenannte galante Gesellschaft, ein Genre, das in Amsterdam von David Vinckboons eingeführt wurde, erlebte in Haarlem durch Maler wie Esaias van de Velde, Dirck Hals und Willem Buytewech eine große Blüte. Der berühmteste Maler Haarlems, Frans Hals, hat die feiernden Offiziere in seinen neuartigen Schützenporträts mit treffenden Typisierungen und einzigartigen lebendigen Gebärden und Gesichtsausdrücken dargestellt. Jan Steen malte viele seiner besten Werke in Haarlem.

Katalog
Während für den Betrachter im 17. Jahrhundert Manieren, die zu wünschen übrig ließen, aber auch humoristische Einlagen auf Anhieb erkennbar waren und von ihm verstanden wurden, ist heutzutage ein gewisses Hintergrundwissen erforderlich, wenn man die Gemälde in ihrer Gänze erfassen will. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit einem Einführungsessay von Dr. Anna Tummers, Kuratorin des Frans-Hals-Museums, die die Ausstellung zusammengestellt hat. Thijs Weststeijn (Forscher an der Universität Amsterdam, spezialisiert auf die Kunsttheorie und Philosophie des 17. Jahrhunderts) beschreibt die damaligen Auffassungen von der malerischen Darstellung von Festen sowie die Rolle, die Alkohol, Liederlichkeit und Humor dabei spielten. Herman Roodenburg (Außerordentlicher Professor für historische Anthropologie und Ethnologie in Europa an der Freien Universität Amsterdam) und Mickaël Bouffard-Veilleux (professioneller Tänzer und Tanzhistoriker) besprechen in einem gemeinsamen Essay die Art und Weise, wie die Maler des 17. Jahrhunderts ihre Figuren Haltung annehmen und sie tanzen ließen und inwieweit diese Darstellungen mit den damals vorherrschenden Vorstellungen vom Verhalten der verschiedenen gesellschaftlichen Schichten übereinstimmte. Marieke de Winkel (Kostümspezialistin) behandelt in ihrem Beitrag die Kleidung des 17. Jahrhunderts und erläutert, was aus den abgebildeten Kostümen alles herauszulesen ist. (Der Katalog umfasst 16o Seiten, alle Gemälde sind in Farbe abgebildet. Er erscheint in einer niederländischen und einer englischen Ausgabe. NAI Publishers, Verkaufspreis 27,50 Euro).

Veranstaltungen und Audioguide
Im Rahmen der Ausstellung werden verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen organisiert: Vorträge, Familientage, Bootsarrangements und Workshops. Es besteht die Möglichkeit, die Ausstellung ohne zusätzliche Kosten mit einem Audioguide (Niederländisch oder Englisch) zu besuchen.

Sponsoring
Die Ausstellung wird mit finanzieller Unterstützung von VSB Fonds, SNS REAAL Fonds, Dr. Marijnus Johannes van Toorn & Louise Scholten Stichting, Stichting Zabawas , J.C. Ruigrok Stichting, Prins Bernhard Cultuurfonds (Netty van Doornfonds) und ABN AMRO Mees Pierson ermöglicht. Das Museum erhält Unterstützung durch die BankGiro Loterij.


"Feiern im Goldenen Jahrhundert"
Noch bis 6.5.2012Ort
Frans-Hals-Museum, Groot Heiligland 62, Haarlem
Telefon 0031 23 511 57 75
Öffnungszeiten: Dienstags bis samstags 11.00 – 17.00 Uhr; sonn- und feiertags 12.00 – 17.00 Uhr



Quelle: Frans-Hals-Museum / Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 23. März 2012

Über 62.000 Kilometer Filmgeschichte: Neues Filminstitut EYE eröffnet in Amsterdam

Das Gebäude des EYE Filminstituts, das am 5. April 2012 in Amsterdam eröffnet, gilt bereits als ein neues architektonisches Wahrzeichen der Stadt. EYE ist das neu gegründete nationale Filminstitut, welches sich zum Ziel setzt, Besuchern einen Eindruck der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Filmkultur zu vermitteln. Das Institut liegt zentral, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Es verfügt über eine weltberühmte Filmkollektion von rund 37.000 Titeln auf etwa 62.000 Kilometern Filmband.

Die Sammlung im EYE umspannt die gesamte Geschichte des Films: von Stummfilmen aus den Anfangszeiten des Films Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den aktuellsten, digitalen Produktionen. Jedes Jahr werden alte und neue niederländische sowie ausländische Titel hinzugefügt. EYE ist das einzige Institut in den Niederlanden, das die Geschichte des Films so umfassend in verschiedenen Formen ausstellt: Fotos, Folien, Soundtracks sowie Ausrüstungen und Aufzeichnungen von Filmemachern vervollständigen das Erlebnis im EYE. Zum neuen Gebäude des Instituts gehören neben einem großen Ausstellungsraum auch die weitläufige Terrasse direkt am Wasser, vier Kinosäle, ein Filmlabor und ein Museumsshop. EYE entstand 2010 durch einen Zusammenschluss von Holland Film, Filmbank, dem Niederländischen Institut für Filmbildung und dem Filmmuseum, und befand sich bisher im Vondelpark Pavillon im gleichnamigen Amsterdamer Stadtpark.

EYE Film Instituut Nederland, IJpromenade 1, 1031 KT Amsterdam, ab 5. April 2012 täglich bis Mitternacht geöffnet

Weitere Informationen: www.eyefilm.nl; www.iamsterdam.com; http://staedtereisen.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Mittwoch, 21. März 2012

Boomende Urlaubsdestination: Holland zählt elf Millionen ausländische Touristen

Die Niederlande haben 2011 einen neuen Rekord bei den Tourismuszahlen zu vermelden: nach Angaben des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention (NBTC) kamen in den ersten neun Monaten des Jahres etwa vier Prozent mehr ausländische Touristen als 2010 nach Holland. Hochgerechnet geht das NBTC von einer Steigerung um drei Prozent aus, das sind in absoluten Zahlen mehr als 11,2 Millionen ausländische Touristen. Damit wäre der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2007 eingestellt, als rund elf Millionen Besucher aus der ganzen Welt in die Niederlande reisten. Auch das Ergebnis für den deutschen Markt ist sehr erfreulich: nachdem bereits 2010 ein Plus von rund vier Prozent bei den deutschen Touristen in Holland registriert wurde, reisten nach der vorläufigen Statistik auch 2011 erneut vier Prozent mehr Deutsche in das kleine Nachbarland. Auch bei den Übernachtungen gab es den Hochrechnungen des NBTC zufolge einen Zuwachs von vier Prozent.

Deutschland ist seit vielen Jahren das wichtigste Herkunftsland für die Niederlande; durchschnittlich reisen laut dem deutschen Markt-forschungsinstitut GfK rund 3,5 Millionen Deutsche jährlich nach Holland. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Deutschen beim kleinen Nachbarn auf hohem Niveau kontinuierlich an. Der Unterschied zwischen den Untersuchungs-Methoden des Marktforschungsinstituts GfK und dem niederländischen Statistikamt CBS ist, dass das CBS für seine Tourismuszahlen keine Übernachtungen in kleineren Unterkünften wie Pensionen oder auch Bootsübernachtungen berücksichtigt, wodurch eine geringere Zahl an Urlaubern in die Statistik einfließt.

Verantwortlich für die Steigerung der Touristenzahlen im vergangenen Jahr ist nach Einschätzung des NBTC – bezogen auf die deutschen Besucher – vor allem die Verbesserung der Wirtschaftslage in Deutschland. Was die deutschen Touristen betrifft, haben die Niederlande offenbar erneut vom generellen Trend zum Kurzurlaub in der Nähe profitiert. Zu der positiven Entwicklung beigetragen habe auch die gute Erreichbarkeit der Niederlande aus Deutschland und die Vielfältigkeit des kleinen Landes. Nicht zuletzt hätten auch verschiedene Marketingkampagnen zur Steigerung der Besucherzahlen beigetragen.

Besonders beliebt bei den Deutschen ist Strandurlaub an der Nordseeküste. Desweiteren verzeichnet das NBTC bei den Städtetrips und Kulturreisen Zuwächse aus Deutschland. Gerne reisen deutsche Touristen auch zum Aktivurlaub mit dem Fahrrad oder zum Wassersport in das kleine Königreich.

Mit dem Themenjahr 2012 unter dem Titel „Holland natürlich“ möchte das NBTC an erfolgreiche Themenjahre der Vorjahre anknüpfen. „Holland natürlich“ rückt die grüne Seite des Landes mit den Nationalparks und Kulturlandschaften in den Vordergrund. Wichtiger Teil des Themenjahres ist die Weltgartenbauausstellung „Floriade“, die alle zehn Jahre in den Niederlanden ausgerichtet wird und 2012 in Venlo stattfindet.

Weitere Informationen: www.nbtc.nl




Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 16. März 2012

Holländische Hummer: Provinz Zeeland feiert Saisonbeginn

Wer Hummer mag, sollte im Frühjahr in die holländische Provinz Zeeland reisen: Zeelands Hummersaison wird mit verschiedenen Festlichkeiten am 29. März 2012 im kleinen Städtchen Zierikzee eingeläutet. Bis Mitte Juli können Kulinarik-Freunde in zwölf erstklassigen Restaurants dann frisch gefangenen holländischen Hummer genießen. Die Krustentiere aus der Oosterschelde sollen einen feineren und zarteren Geschmack haben als jede andere Hummerart der Welt – dies lässt sich sogar in der DNA-Struktur nachweisen. Daneben steht der holländische Hummer aber auch für hohe Qualität und nachhaltige Fangmethoden.

Hummer kommen in Europa überall da vor, wo der Meeresboden besonders steinig ist, da die Tiere hier besser Schutz suchen können. In der Oosterschelde ist der Boden von Natur aus sandig; Steinbrocken finden sich hier nur von Deichbauarbeiten, die vor 150 Jahren stattgefunden haben. Biologen gehen deswegen davon aus, dass die Larven ursprünglich aus anderen Gebieten in der Nordsee an Zeelands Küsten gespült wurden und sich dort dann relativ isoliert fortgepflanzt haben. Hinter neu gebauten Abschlussdeichen im inselreichen Zeeland waren die jungen Hummer in ungewohnt kaltem und weniger salzhaltigem Wasser gefangen. Hier überlebten nur die stärksten ihrer Art.

Zwölf Restaurants in der Region um Oosterschelde bieten in der Saison besondere Hummermenüs zum Festpreis an: Brasserie Maritime in Zierikzee, Our Seaside in Renesse, De Perenboom in Burgh Haamstede, Hostellerie Schuddebeurs in Schuddebeurs, Restaurant De Etage in Bruinisse, Vis aan de Markt in Scherpenisse, Restaurant Oesterbeurs in Yeserke, Restaurant De Stadschuur in Goes, De Korenbeurs in Kortgene, Auberge de Campveerse Toren in Veere, Restaurant Mondriaan in Domburg und Auberge des Moules in Philippine.

Weitere Informationen: www.oosterscheldekreeft.nl; www.vvvzeeland.nl; www.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Mittwoch, 14. März 2012

Themenjahr „Holland natürlich“ 2012: Der Nationalpark Zuid-Kennemerland

Die landschaftliche Vielfalt der Niederlande beleuchtet das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) im Jahre 2012 unter dem Titel „Holland natürlich“. Im Rahmen des Themenjahres wird sich anhand von vier inhaltlichen Schwerpunkten alles um Innovationen, Nachhaltigkeit, Gesundheit und die Vielfalt der Natur in den Niederlanden drehen.

Konkret geht es bei „Holland natürlich“ um die 20 Nationalparks des Landes, um die historischen Landschaften und um das „Waterland“. Das Besondere an den Nationalparks in den Niederlanden ist, dass die meisten von ihnen durch Wasserlandschaften und ein vielfältiges Naturangebot mit ausgezeichneten Rad- und Wanderwegen, oftmals in Kombination mit Kultur, geprägt sind. Die „Historischen Landschaften“ in den Niederlanden wiederum verbinden das kulturhistorische Gut der Niederlande mit der Natur.

In loser Folge stellen wir im Newsletter einzelne Nationalparks vor. Diesmal den Nationalpark Zuid-Kennemerland, zwischen IJmuiden und Zandvoort, der zu den schönsten Dünengebieten Europas zählt und mehr als 600 verschiedenen Pflanzenarten einen Lebensraum bietet. Ein Naturparadies, das von der Erde geschaffen, vom Meer geformt und vom Menschen genutzt wurde. Es besteht aus Stränden, Wäldern und vor allem aus weitflächigen Dünenlandschaften. Auf ihren Erhebungen errichteten die reichen Stadtbewohner ihre prächtigen Landgüter. Unter den Dünen hinterließ das Grauen des Zweiten Weltkrieges in Form von Bunkern seine Spuren. Ein Areal, das 3.800 Hektar umfasst und trotz einzelner Besiedlungen hauptsächlich die Natur als Bewohner hat.

Das Zuid-Kennemerland kann man hervorragend durchwandern: Viele Wege führen durch die Dünenlandschaft mit ihren Sanddorn- und Holundersträuchern. Die Länge der Wanderrouten reicht von einem bis 11,5 Kilometer Länge, so dass Untrainierte wie auch Profis eine geeignete Route finden. Wer gar keine Lust aufs Laufen, Reiten oder Radfahren hat, der kann sich auch auf einem Pferdeplanwagen kutschieren lassen. Zwischen den Dünen sind Wasseransammlungen zu sehen, die einen ganz besonderen und seltenen Lebensraum bieten. Sie sind aus emporsteigendem, süßem Quellwasser entstanden. In diese Süßwassertümpel schwappt bei Sturm das salzige Meerwasser. Das Ergebnis dieser Mischung: süß-salziges Brackwasser. In seiner Nähe fühlen sich Orchidee, Herzblatt und Strandwinde sowie Zauneidechse und Kreuzkröte besonders wohl.

Wo es schön ist, lässt man sich nieder. Die Siedlungsgeschichte im Zuid-Kennemerland reicht über 5.000 Jahre zurück. Kein Wunder: Bei Sturm war man auf den Dünen vor dem Meer sicher, Quellwasser gab es in den Senken, und reichlich Wild für die Jagd war ebenfalls vorhanden. Lediglich für den Ackerbau war der sandige Boden weniger geeignet. Das spielte für die wohlhabenden Amsterdamer jedoch kaum eine Rolle, die im 17. Jahrhundert ihre Landgüter in die Dünenlandschaft bauten. Zu den schönsten Landsitzen zählt der im 1634 gegründete Herrschaftssitz Elswout. Erstaunlich ist der Stilmix, der damals en vogue war: Das prächtige Gebäude ist im Stil einer römischen Villa erbaut, der gigantische Park wurde teilweise einer schweizerischen Alpenlandschaft nachempfunden, und nach englischem Vorbild finden sich im Park hier und da kleine Gartenhäuser. So wie Elswout sind noch viele Landgüter erhalten. Manche jedoch hat sich die Natur zurückerobert. Diese Kombination aus wilder Natur und kunstvollen Monumenten hat ihren ganz besonderen Reiz.

Weitere Informationen: www.hollandnaturland.de; http://www.np-zuidkennemerland.nl/documents/visitors.xml?lang=nl


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 9. März 2012

Themenjahr im Blumenpark Keukenhof: Polen - das Herz Europas

Wenn der Keukenhof im niederländischen Lisse (zwischen Amsterdam und Den Haag) vom 22. März bis 20. Mai zum 63. Mal öffnet, heißt der größte Blumenpark Europas die polnischen Gäste ganz besonders willkommen. „Polen: Das Herz Europas“ ist das Thema des Keukenhofs 2012. Ein Höhepunkt wird ein riesiges Porträt des gebürtigen Polens Frédéric Chopin aus Blumenzwiebeln sein.

Blick in den Osten Europas
Seit einigen Jahren steht der Keukenhof, der jährlich etwa 800.000 Besucher anzieht, in jeder Saison im Zeichen eines Themenlandes, das jeweils den Schwerpunkt der Ausstellung bildet und für viel Öffentlichkeit in dem betreffenden Land sorgt. Nach dem deutschen Themenjahr 2011 gehen die Organisatoren im Jahre 2012 nach Osteuropa. Polen, sowohl ein wichtiger Exportmarkt für Blumenzwiebeln, als auch ein Land, aus dem immer mehr Touristen den Weg in die Niederlande finden, wird im Keukenhof zum farbenfrohen Zentrum des Geschehens.

Keukenhof - Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Publikumsmagnet Nummer Eins wird zweifellos das Blumenzwiebelmosaik von Chopin werden. Für dieses Mosaik hat Polens Botschafter in den Niederlanden, Dr. Janus Stanczyk, im Oktober die letzten Blumenzwiebeln gepflanzt. Das Mosaik hat ein Format von 12 x 20 Metern und besteht aus 50.000 Blumenzwiebeln. Zwischen den beiden Eingängen verläuft die Themenroute „Das Herz Europas“, ein Hinweis auf die Rolle Polens in Mitteleuropa und die Verbindung zwischen Ost und West. In der Ausstellung „Überraschendes Polen“ im Juliana-Pavillon zeigt der Keukenhof zahlreiche Aspekte eines Polens, wie man es nicht kennt. Bild, Licht, Ton und Dekor lassen diese Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis werden. Im Willem-Alexander-Pavillon finden sich durch Darstellung des Kopernikanischen Weltbildes Hinweise auf die Naturwissenschaft.

Millionen Blumenzwiebel auf 32 Hektar
In den vergangenen Monaten wurden im Park insgesamt etwa sieben Millionen Blumenzwiebeln gepflanzt, damit der Keukenhof zum Frühlingsanfang in seiner ganzen Pracht bewundert werden kann. Neben den traditionellen Themen werden auch viele neue Entwicklungen im 32 Hektar großen Park gezeigt, der sich als Berührungsfläche von Natur und Kultur versteht. Außerdem finden verschiedene Veranstaltungen statt, darunter der bekannte Blumenkorso am 21. April.

Der heutige Blumenparkt war im 15. Jahrhundert im Besitz der Gräfin Jacoba von Bayern. Während die Adligen hier jagten, sammelten Jacobas Dienstmägde Küchenkräuter und verhalfen dem heutigen Park so zu dem Namen Keukenhof (Küchenhof). 1949 organisierten der damalige Bürgermeister von Lisse und einige führende Blumenzwiebelzüchter und Exporteure zum ersten Mal eine Blumenausstellung im Keukenhof. Seitdem wandelte sich der Park zu einer der wichtigsten Attraktionen der Niederlande mit jährlich 800.000 Besuchern. Der Keukenhof ist vom 22. März bis zum 20. Mai 2012 täglich von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet (Kassenschluss um 18 Uhr).


Weitere Informationen: www.keukenhof.nl.




Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Mittwoch, 7. März 2012

„Haagse Toren“: Bester Blick auf den Regierungssitz

Neue Aussichtsplattform in Den Haag: "Haagse Toren" bietet unvergleichlichen Ausblick über die Stadt. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
 Den Haag ist um eine Attraktion reicher, nämlich eine Aussichtsplattform auf dem Haager Turm – im Volksmund wegen seiner Form auch „Bügeleisen“ genannt. Von 130 Meter hohen Terrasse aus können Besucher den Blick auf die königliche Residenzstadt und bekannte Orte wie den Binnenhof oder das Strandbad Scheveningen genießen. An klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis nach Rotterdam. Im Veranda Café im 41. Stock wird auch Kaffee und Gebäck serviert – es ist nach Angaben der Betreiber die höchste Terrasse der Niederlande. Wer lieber ausgiebig dinieren möchte, findet im Penthouse-Restaurant eine umfangreiche Speisekarte und erlesene Weine. Und Tanzwütige können sich bei einer der „High Society Nights“ des Restaurants und der Sky Bar im 42. Stock amüsieren.

Haagse Toren, Rijswijkseplein 786, Den Haag

Weitere Informationen: www.haagsetoren.nl; www.denhaag.info 

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention