Samstag, 31. Dezember 2011

Ein gutes neues Jahr

Das Team der ErlebnisPostille wünscht allen Lesern ein gutes neues Jahr 2012!

Wir seh'n uns...


Mittwoch, 21. Dezember 2011

„Holland natürlich“ ist Themenjahr 2012: Nationalparks, Weltnaturerbe und viel Wasser

Die landschaftliche Vielfalt der Niederlande beleuchtet das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) im Jahre 2012 unter dem Titel „Holland natürlich“. Im Rahmen des Themenjahres wird sich anhand von vier inhaltlichen Schwerpunkten alles um Innovationen, Nachhaltigkeit, Gesundheit und die Vielfalt der Natur in den Niederlanden drehen. Die vier Themen heißen: „Grün in und um die Städte“, „Aktiv in der niederländischen Natur“, „Wellness: Gesundheit, Entschleunigung und Entspannung in der Natur“ und „Authentische Niederlande: Wasser, Luft und Landschaften“.

Konkret geht es bei „Holland natürlich“ um die Nationalparks des Landes, um die historischen Landschaften und um das „Waterland“. Das Besondere an den Nationalparks in den Niederlanden ist, dass die meisten von ihnen durch Wasserlandschaften und ein vielfältiges Naturangebot mit ausgezeichneten Rad- und Wanderwegen, oftmals in Kombination mit Kultur, geprägt sind. Die „Historischen Landschaften“ in den Niederlanden wiederum verbinden das kulturhistorische Gut der Niederlande mit der Natur. Das Groene Hart und die Hollandse Plassen bestechen durch ihre Polderlandschaft mit historischen Städtchen und Dörfern. Traditionen wie Silberschmieden, Käsebauernhöfe und Pfeifenmacher gibt es hier noch zu bestaunen. Die historischen Landschaften lassen sich durch malerische Flussdeltas und Wasserkanäle, Naturgebiete mit Flora und Fauna, Rad- und Wanderwege sowie durch ihre zahlreichen Burgen, Schlösser und Festungen charakterisieren. So lohnt in der Gelderse Poort ein Besuch im Kasteel Doornenburg oder im Kasteel Kinkelenburg. Der Festungsring van Amsterdam zählt sogar zum UNESCO-Welterbe.

Natürlich in Holland
Holland ist nicht nur ein Land am Meer, sondern auch ein dem Meer abgerungenes Land. Die friesische Seenplatte mit ihrer Kombination aus vielen natürlichen Flüssen und künstlich angelegten Kanälen ist beispielhaft für das Verhältnis der Niederländer zum Wasser. Bei Kennern wird die Region für ihre abwechslungsreiche Flora und Fauna und die zahlreichen Wassersportmöglichkeiten geschätzt. Auch das Wattenmeer, zwischen dem Festland und den fünf niederländischen Inseln, ist bei Besuchern beliebt und wurde im Jahr 2009 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Die Inseln Texel und Ameland sind unter anderem als Brutgebiete für große Vogelkolonien bekannt. Weitgehend unentdeckt sind dahingegen die vielseitigen holländischen Nationalparks: Spazierengehen, Wandern oder Radfahren kann man beispielsweise im Nationalpark „De Hoge Veluwe“. Er liegt nordwestlich von Arnheim, direkt hinter der Grenze zu Deutschland, und überrascht mit Abwechslung: Hier warten majestätische Baumalleen, bizarre Sandverwehungen und karge Heidelandschaften sowie Rehböcke, Wildschweine, Ringelnattern und Moorfrösche in rund 5.500 Hektar Wald- und Parklandschaft auf die Besucher. Am Eingang des Nationalparks stehen 1.700 weiße Fahrräder bereit, die für die Entdeckungstour durch den Park kostenlos genutzt werden dürfen. Mittendrin, umgeben von einem märchenhaften Skulpturengarten, befindet sich das Kröller-Müller Museum, das eine der bedeutendsten Van Gogh-Kollektionen sowie Werke u.a. von Pablo Picasso, Piet Mondrian, Claude Monet zeigt. Beim Blick über die weitgehend unberührte Landschaft vom Turm des Landsitzes der Eheleute Kröller-Müller wird einem schnell klar, dass Hollands Natur 2012 zu Recht zentrales Thema ist.

Floriade 2012 ist Höhepunkt des Themenjahres
Höhepunkt des Themenjahres „Holland natürlich“ ist die Weltgartenbau-Expo Floriade, die nur alle zehn Jahre stattfindet. In Venlo präsentieren sich vom 5. April bis zum 7. Oktober 2012 rund 30 Länder und 90 nationale Aussteller auf dem 88 Hektar großen Gelände. Zu den Beiträgen zählen Pavillons aus China, Sri Lanka, Indonesien und der Türkei, aber auch das Land Nordrhein-Westfalen ist mit einem eigenen Pavillon vertreten.

Die Floriade zeigt in fünf großen Themenbereichen, welchen Einfluss Gartenbau auf Lebensqualität ausübt, unmittelbar und langfristig gesehen. Die Bereiche „Relax & Heal“, „Green Engine“, „Education & Innovation“, „Environment und World Show Stage“ sind durch dichte, naturbelassene Waldgebiete voneinander getrennt – Besucher haben so die Möglichkeit, den Kopf zu lüften, bevor sie neue Eindrücke im nächsten Themenbereich sammeln. Besonders spektakulär ist beispielsweise der „Earthwalk“, Teil des Rabobank-Pavillons im Bereich Environment. Hierbei handelt es sich um eine überdimensionale Weltkugel mit einem Durchmesser von 20 Metern. Besucher können das Dach der Erde erklimmen und aus einer anderen Perspektive betrachten, wie die Menschen die Erde nutzen und wie Gesellschaften entstehen. Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden hier großgeschrieben. „Relax & Heal“ ist dahingegen asiatisch angehaucht und auf den Einfluss von Natur auf Gesundheit, Wohlbefinden und Stimmung fokussiert. „Green Engine“ zeigt die Verbindung von Natur mit Industrie und Wirtschaft auf; „Education & Innovation“ thematisiert die Rolle der Natur in der Zukunft, beispielsweise im Rahmen von interessanten Obstkreationen, die selbstverständlich probiert werden können. Das Amphitheater „World Show Stage“ ist am Ende des Floriade Boulevards gelegen und bietet Abwechslung mit einem täglichen Kulturprogramm.

Die Floriade fand zum ersten Mal vor 52 Jahren in Rotterdam statt – der Rotterdamer Euromast war Aussichtssturm der Expo und ist noch heute eins der Wahrzeichen der Stadt.

Weitere Informationen: www.niederlande.de; www.floriade.nl; www.hogeveluwe.nl.


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

 

Dienstag, 20. Dezember 2011

Mal eben nach Holland: Niederländische Städte sind gut vernetzt

Der Hauptbahnhof von Amsterdam - mit dem ICE von Deutschland aus leicht zu erreichen. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Niederländische Städte erfreuen sich seit Jahren einer wachsenden Zahl deutscher Besucher. Das liegt einerseits daran, dass Städtereisen generell beliebter werden, andererseits auch an dem besonderen Flair in den holländischen Städten, die sich weltoffen, trendy und zugleich gesellig präsentieren. Nicht zuletzt spielt die gute Erreichbarkeit von Deutschland aus sowie die kurze Entfernung zwischen den Städten eine Rolle.

Von Land zu Land und von Stadt zu Stadt
So liegen etwa der mondäne Regierungssitz Den Haag und die moderne Architekturstadt Rotterdam weniger als 20 Kilometer auseinander – an einem Wochenende kann man erst zwischen glatten Hochhäuserfassaden und preisgekrönten Brücken Rotterdams bummeln, um dann nach Den Haag zu fahren und durch die eleganten historischen Straßenzüge zu flanieren.

Züge zu fast allen großen Städten in Holland verlassen Amsterdam täglich mehrmals pro Stunde. Utrecht etwa ist vom Amsterdamer Hauptbahnhof mit der Bahn bequem innerhalb von einer halben Stunde (Ticket knapp sieben Euro) zu erreichen: Hier kann man unter anderem durch den botanischen Garten flanieren, das Centraal Museum besuchen oder den Dom-Turm erklimmen. Viel zu entdecken gibt es außerdem beim Lichtkunst-Rundweg „Trajectum Lumen“ und den Utrecht Underground-Touren, welche die Grachtenstadt von zwei unterschiedlichen Seiten zeigen. Und selbst im südlich gelegenen Eindhoven ist man von Amsterdam aus in nur eineinhalb Stunden: Die Stadt des Lichts und des Designs lädt ein zum entspannten Shopping im De Bergen Viertel und auf einen Drink danach am Wilhelminaplein.

Mit dem Flugzeug oder mit der Bahn
Ob von München, Hamburg, Berlin oder aus dem Ruhrgebiet – mit der Bahn oder auf dem Luftweg ist man schnell in Holland. Der ICE ab Frankfurt/Main (über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen) fährt siebenmal am Tag nach Amsterdam und macht dabei auch halt in Arnheim direkt hinter der Grenze sowie in Utrecht. Von Köln aus ist man in gut zweieinhalb Stunden in der niederländischen Hauptstadt.

Für den Kurztrip hinüber ins Nachbarland eignet sich aber auch der Luftweg gut. Amsterdam-Schiphol ist ein Knotenpunkt für Flüge der holländischen Airline KLM, von München und Hamburg ist man in gut eineinhalb Stunden dort. Die Fluggesellschaft easyJet fliegt morgens um 7 Uhr ab Berlin und abends um 19 Uhr von Amsterdam zurück – so können Touristen tagsüber entspannt entlang der Grachten bummeln und abends schon wieder auf dem heimischen Sofa sitzen.


Weitere Informationen: www.niederlande.de/stadt


Anreisemöglichkeiten


Deutsche Bahn:
ICE Frankfurt a.M. nach Amsterdam Centraal
Über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Arnheim, Utrecht
Fährt 7x täglich, Dauer 4 Stunden, ab Köln gut 2 1/2 Stunden
Ab Frankfurt Hbf etwa alle 2 Stunden zwischen 5 und 19.30 Uhr, ab Amsterdam Centraal etwa alle zwei Stunden zwischen 7 und 21 Uhr






easyJet:
Berlin Schönefeld nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eineinhalb Stunden

Hin: Täglich 7 und 17 Uhr (Di. und Mi. nur morgens), Sa. 7.35 Uhr, So. 11.20 Uhr
Zurück: Täglich 9:10 und 19:10 Uhr (Di. und Mi. nur abends)
Sa. 9:40 Uhr, So. 13:30 Uhr


KLM:
München nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eineinhalb Stunden
Hin: Täglich 7, 9:50, 11:50 Uhr (sonntags kein Flug um 11:50 Uhr)
Zurück: Täglich 15:15, 17:45, 20:35 Uhr

Hamburg nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eine Stunde
Hin: Täglich 6, 8:45, 12, 15, 18 Uhr
Zurück: Täglich 10:15, 13:15, 16:15, 21:25 Uhr


Germanwings:
Berlin Schönefeld nach Maastricht-Aachen
Flugdauer gut eine Stunde

Hin: Täglich 18:30 Uhr außer: donnerstags 18:05 Uhr, samstags 6:45 Uhr, sonntags 18:55 Uhr
Zurück: täglich 20:15 Uhr außer: donnerstags 19:50 Uhr, samstags 8:30 Uhr, sonntags 20:35 Uhr



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Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention