Freitag, 4. November 2011

Traditionelle Segelschiffe wetteifern um den Wattwimpel

Jedes Jahr im Herbst bieten die ehrgeizigsten Segler den rauen Wassern des Wattenmeeres die Stirn und segeln zwischen den niederländischen Inseln um die Wette. Das Wattrennen ist ein Wettkampfsegeln für traditionelle Charterschiffe und findet am 5. und 6. November 2011 statt. Die Schiffe starten zwischen 8 und 8.30 Uhr vom Hafen in Harlingen. Von dort geht es über das Wattenmeer in beliebiger Reihenfolge zu den Häfen von Den Oever, Texel, Vlieland und Terschelling, um dann schließlich im Laufe des Sonntags wieder den Zielhafen in Harlingen anzusteuern. Der Routenverlauf ist frei wählbar, Windrichtung und Strömung spielen eine wichtige Rolle. Daher sind Taktik und die genauen Kenntnisse von Schiff, Watt und Wind für den Erfolg ausschlaggebend.

Interessierte Passagiere sind nach vorheriger Anmeldung willkommen an Bord. Wer Wassersport dennoch lieber vom Land verfolgt, kann dies im Start- und Zielort Harlingen ganz einfach tun: Der Hafen reicht bis in die hübsche Innenstadt hinein, die Stadt ist außerdem von Grachten durchzogen.

Weitere Informationen: www.niederlande.de/wassersport

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 3. November 2011

Winterliches Utrecht: Grachten, Schnulzen und ein hippes Kaninchen

Ob mit einer weihnachtlichen Eisbahn, einem zu Tränen rührenden „Schnulzenfestival“ oder einer Stadtführung mit Obdachlosen: Die niederländische Großstadt Utrecht umgarnt ihre Besucher auch in der dunklen Jahreszeit mit ungewohnten Attraktionen.

Musikalischer Herbst
Utrecht gibt sich musikalisch: Eine bunt gemischte Auswahl verschiedener Festivals im November verbreitet in der dunklen Jahreszeit fröhliche Stimmung. Beim „Smartlappenfestival“ (Schnulzenfestival) spielen Bands vom 18. bis zum 20. November in zahlreichen Cafés und Restaurants in der Innenstadt Schlagermusik bis in die Nacht. Das Utrechter Musikfestival „Le Guess Who?“ (24. bis 27. November) setzt derweil auf einen modernen und internationalen Charakter: Zum Line-up gehören dieses Jahr unter anderem Panda Bear aus New York, Bo Ningen aus Japan und Inerane aus Nigeria. Zum Ausklang des Jahres bietet das Kammermusik-Festival vom 26. bis zum 30. Dezember klassische Klänge.

Familienspaß im Winter
Auch für Familienspaß ist gesorgt; besonders für Kinder ist das Dick Bruna Haus am Centraal Museum Utrecht einen Besuch wert. Der Schöpfer der „Nijntje“-Bücher (Deutsch: „Miffy“), der aus Utrecht stammt und dort lebt, hat mit der weltbekannten Zeichenfigur eine minimalistische und zeitlos moderne Kreation geschaffen. Während die Kinder die Mitmachabteilung erkunden, können Erwachsene in der angegliederten Werkschau mehr über die vielfältigen Talente des Grafikers und Kinderbuchautors Dick Bruna erfahren. Bis zum
22. Januar läuft im Centraal Museum noch die korrespondierende Ausstellung „Nijntje in de Mode“, bei der Designer das berühmte Kaninchen angekleidet haben.

Etwas technischer und richtig winterlich geht es im Eisenbahnmuseum in Utrecht zu: Inmitten der Gleise entsteht eine Winterlandschaft. Hunderte Weihnachtsbäume, tausende Lämpchen und eine Eisbahn mit antikem Karussell sorgen zwischen Weihnachten und Neujahr für Winterfreuden. Am 23. Dezember wird die „Winter Station“ mit einem großen Feuerwerk eröffnet; sie ist dann bis zum 8. Januar 2012 geöffnet.

Lichtinstallation „Trajectum Lumen”
Ebenfalls hell erleuchtet wird Utrecht durch das Projekt „Trajectum Lumen”. Dabei können Besucher und Einwohner der Stadt auf eine Entdeckungstour im Dunkeln gehen, entlang besonders angeleuchteter Sehenswürdigkeiten und Kunstobjekte. Von der zentral gelegenen Vredenburg führt eine in den Boden eingelassene Lichtspur entlang der Werke von renommierten Lichtkünstlern. In den nächsten Jahren erstrahlen entlang der Route immer mehr Kunstwerke – bis das „Trajectum Lumen“ die Stadt im Jahr 2013 zu den Feierlichkeiten des „Friedens von Utrecht“ (1713, Ende des Spanischen Erbfolgekrieges) in voller Pracht erscheinen lässt. Trajectum Lumen lässt Objekte, Gebäude, Straßen, Grachten und Brücken erleuchten und erzählt so auf kreative Weise eine Geschichte der Stadt. Die Route führt entlang besonderer und teilweise noch unbekannter Orte im historischen Zentrum. Im Spazierschritt kann man die Tour in etwa eineinhalb Stunden absolvieren.

Utrecht Underground
Einen weiteren besonderen Spaziergang können Besucher in Begleitung machen: Unter dem Namen „Utrecht Underground“ bieten ehemalige Obdachlose und frühere Drogenabhängige Einblicke in ihre Stadt. Mit dem Zertifikat zum ausgebildeten Fremdenführer in der Tasche, begleiten sie Besucher zu jenen Orten, wo sie früher „abgehangen“ haben. Oft auf humorvolle Weise erzählen sie dabei vom Leben auf der Straße. Und das für einen guten Zweck, denn die Initiatoren verfolgen das Ziel, Menschen mit psychiatrischen Störungen oder Suchterkrankungen den Weg zurück in die Normalität zu ebnen.

Außer den verschiedenen Veranstaltungen bietet die viertgrößte Stadt der Niederlande natürlich auch die landestypischen Attraktionen: Grachten, an deren Ufern sich ehemalige Warenhäuser, Cafés und prächtige Patrizierhäuser aneinanderreihen. Eine vitale Innenstadt mit verwinkelten Kneipen und Geschäften sowie zahlreichen ungewöhnlichen Ausstellungshäusern wie dem Museum für zeitgenössische Aborigines-Kunst (AAMU), dem charmanten Spieluhrenmuseum oder dem Museum Catharijneconvent, das in einem alten Kloster die Geschichte des Christentums in den Niederlanden erzählt. Und den Dom, der mit seinem 112 Meter hohen Turm lange Zeit das höchste Gebäude der Niederlande war.

Weitere Informationen: www.niederlande.de/stadt; www.toerisme-utrecht.nl; www.spoorwegmuseum.nl


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Letzte Ausstellung im Mauritshuis: Moderne Meister zu Gast

Bevor die Königliche Gemäldegalerie Mauritshuis in Den Haag ihre Tore Anfang 2012 für umfangreiche Umbau- und Renovierungsmaßnahmen schließt, präsentiert sie noch bis einschließlich 11. Dezember 2011 die Ausstellung „Dalí trifft Vermeer: Moderne Meister zu Gast“. Zu sehen sind Werke moderner Meister wie Van Gogh, Monet oder Dalí sowie Gemälde aus dem 17. Jahrhundert aus der Sammlung des Mauritshauses. Die Sammlung umfasst Meisterwerke holländischer Künstler wie Rembrandt, Vermeer, Steen und Hals; Flamen wie Rubens und Brueghel sowie von Deutschen wie Holbein. Einige dieser Maler des 17. Jahrhunderts bekommen im Rahmen der Ausstellung „Besuch“ von verschiedenen modernen Künstlern. Deren Gemälde sind in der Periode von 1860-1960 entstanden und aus Sammlungen niederländischer Museen entliehen. In jedem Saal des Museums wird ein Gemäldepaar präsentiert, was zu Vergleichen der Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen anregen soll und dabei zeigt, wie Maler zu verschiedenen Zeiten mit denselben künstlerischen Fragestellungen umgingen. „Das Zusammenspiel der Kunstwerke bietet die Möglichkeit, die Kunst aus dem 17. Jahrhundert auf eine frische Art und Weise zu betrachten”, sagt Emilie Gordenker, Direktorin des Mauritshauses.

Im Rahmen des „Masterplans Mauritshuis“ wird ab Anfang 2012 ein Teil des Altbaus unterirdisch mit dem gegenüberliegen Gebäude verbunden. Die Oberfläche des Ausstellungshauses wird durch diese Maßnahme verdoppelt. Der Museumsladen und das -café werden komplett erneuert. Während des zweijährigen Umbaus ist ein Teil der permanenten Sammlung des Mauritshauses weiterhin zu bewundern: In einer einzigartigen Kooperation nimmt das Gemeentemuseum Den Haag rund 100 Meisterwerke des Mauritshauses auf.

„Dalí trifft Vermeer: Moderne Meister zu Gast“, Mauritshuis Den Haag, Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 10 bis 17 Uhr, sonntags 11 bis 17 Uhr

Weitere Informationen auf: www.mauritshuis.nl; www.niederlande.de/stadt

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Wiedereröffnung im Amsterdamer Museum Van Loon - Restauriertes Kutschhaus ergänzt historisches Ensemble

Im Herzen Amsterdams, an der noblen Keizersgracht, können Besucher im Museum Van Loon einen Einblick in das Leben und die Wohnkultur einer reichen Amsterdamer Kaufmannsfamilie des Goldenen Zeitalters der Niederlande erhalten. Das Museum befindet sich im einstigen Wohnhaus der Familie Van Loon: Willem van Loon war im Jahre 1602 Gründungsmitglied der Niederländischen Ostindien-Companie (VOC).

Nach zweijähriger Renovierung eröffnete dort am 22. September das Kutschhaus, das sich auf der Rückseite des Museumsgartens befindet. Damit wurde pünktlich zum Geburtstag des Museumsgründers, Professor Maurits van Loon (1923-2006), die historische Einheit des Kanalhaues, des Gartens im Stil des 17. Jahrhunderts und des Kutschhauses wieder hergestellt – ein Ensemble, das im derartigen Originalzustand nirgendwo sonst in den Niederlanden zu bewundern ist. Die Remise wurde ebenso wie das Haupthaus im Jahre 1672 durch den bekannten Architekten Adriaan Dortsman konzipiert. Die Familie Van Loon hatte eine große Leidenschaft für Pferde und besaß eine der bedeutendsten Kutschensammlungen der Niederlande. Zu sehen sind nun die originalen Kutschen, Geschirre und Pferdeschlitten der Familie.

Museum van Loon, Keizersgracht 672, Amsterdam, geöffnet täglich von 11 bis 17 Uhr, dienstags geschlossen.

Weitere Informationen: www.museumvanloon.nl (auf Englisch); www.iamsterdam.com; www.niederlande.de/stadt (allgemeine Informationen zu den niederländischen Städten)

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

„Oranje Boven!“ im Paleis Het Loo - Königliche Souvenirs werden ausgestellt

Die Tasse der Königin und die Tabakpfeife des Prinzen einmal aus der Nähe bestaunen – das ist möglich in der neuen Ausstellung zum Königshaus Oranien-Nassau im Museum Paleis Het Loo in der Nähe der niederländischen Stadt Apeldoorn. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert spielt das Königshaus eine wichtige Rolle im Leben der Niederländer, da die Oranier als Staatsbeamte und später als Könige auftraten und somit auch großen politischen Einfluss hatten. Vom 8. Oktober 2011 bis zum 8. Januar 2012 präsentiert Paleis Het Loo nun die Ausstellung „Oranje Boven!”, in der hunderte Souvenirs gezeigt werden, die an das Haus Oranien erinnern.

Die meisten Andenken stammen aus der Zeit zwischen 1890 und 1990. Der Zeitraum umfasst also die Herrschaft von Königin Emma, die Krönung der jungen Königin Wilhelmina, die Geburt von Prinzessin Juliana und die Krönung von Königin Beatrix. Die meisten Überbleibsel aus den frühen Jahren sind Alltagsprodukte. Aus dem 19. Jahrhundert, als Massenproduktion bereits stärker verbreitet war, findet sich im Museum alles von Tassen und Gläsern über Bierdeckel und Zigarren bis hin zu Uhren und Hemden. Das vermutlich älteste Stück in der Ausstellung ist ein Krug mit dem Wappen von Prinz Maurits, das aus der Zeit um 1600 stammt. Zuletzt wurden einige Erinnerungsstücke von den Geburten der drei Töchter von Prinz Willem-Alexander und Prinzessin Máxima hinzugefügt. Die Souvenirsammlung hat die Historische Vereinigung Oranien-Nassau zusammengetragen und dem Museum zur Verfügung gestellt.

„Oranje Boven“, 8. Oktober bis 8. Januar, Paleis Het Loo Nationaal Museum, Koninklijk Park 1, 7315 JA Apeldoorn, Tel. +31 (0)55-5772400, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Nähere Informationen auf: www.paleishetloo.nl; www.niederlande.de (allgemeine Informationen zum Binnenland der Niederlande)

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Deventer ist „Grünste Stadt Europas“ - Stadt, Land und Kultur miteinander vereint

Die niederländische Hansestadt Deventer an der IJssel wurde im September von der Entente Florale Europa zur Grünsten Stadt Europas gekürt und schlug damit neun andere europäische Städte. Im Jahr 2010 hatte die Stadt bereits auf nationaler Ebene den ersten Platz belegt. „Deventer hat sich zu einer überraschend grünen Stadt entwickelt“, kommentierte die Jury der Entente Florale Europa. „Damit dient sie als Vorbild für die harmonische Integration von Landschaft und Stadtleben und zeigt, wie Natur und Kultur sich auf fantastische Weise ergänzen.“ Das Tourismusbüro vor Ort bietet Besuchern verschiedene Stadtrundgänge an, die diese besondere Kombination hervorheben und Deventers interessante Geschichte als ehemaliger Handelsknotenpunkt im 14. Und 15. Jahrhundert veranschaulichen.

Noch mehr Historisches erfahren Besucher im Waag-Gebäude aus dem Jahre 1528, in dem sich das Stadthistorische Museum befindet. Das abwechslungsreiche Kulturprogramm Deventers findet jedes Jahr im Dezember einen Höhepunkt: Am 17. und 18. Dezember 2011 nimmt das Dickens-Festival das historische Bergviertel der Stadt ein. Hier erwachen rund 900 Personen aus den weltbekannten Romanen des englischen Autors Charles Dickens zum Leben – von Scrooge bis Oliver Twist. Das Festival zieht alljährlich bis zu 150.000 Besucher an und sorgt für Weihnachtsstimmung bei Groß und Klein. Wer von all dem Rummel etwas Abstand nehmen will, der sollte die 220 Stufen des Kirchturms der Lebuinuskerk erklimmen und die lebendige Hansestadt an der IJssel aus 60 Metern Höhe betrachten. Die frische Luft in Deventer genießen kann man auch bei Radtouren in der malerischen Umgebung, beispielsweise entlang der IJssel.

Weitere Informationen: www.vvvdeventer.nl; www.hanzesteden.info; www.niederlande.de (allgemeine Informationen zum Binnenland der Niederlande)

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Spaß auf Kufen: Größte Eisattraktion der Niederlande

Die größte Eisattraktion der Niederlande öffnete Ende September ihre Türen im Freizeitpark Slagharen. Unter dem Namen „IJskoud Slagharen“ (Eiskaltes Slagharen) ist ein Teil des Parks in einen winterlichen Abenteuerpark umgebaut worden. Die neuen Eisattraktionen gelten schon jetzt als Besuchermagnet: Eine hochmoderne Eisbahn mit einer Eisrutsche (FunSlide), einem Eispfad (FunTrack) und einer Eisschanze (QuarterPipe) sorgen für Spaß bei der ganzen Familie. Um möglichst viele Besucher an Hollands neuer Besonderheit teilhaben zu lassen und das beste Wintergefühl zu garantieren, bleibt der Freizeitpark dieses Jahr auch zum ersten Mal in seinem 48-jährigen Bestehen während der kalten Monate geöffnet.

An den Wochenenden vom 3. bis 18. Dezember 2011 können die Besucher die vorweihnachtliche Atmosphäre beim Weihnachtsfest des Parks genießen. Die rund zwanzig Attraktionen, zahlreiche Shoppingmöglichkeiten und eine vielfältigen Auswahl winterlicher Unterhaltung runden das Erlebnis „IJskoud Slaghagen“ ab.

Freizeit- & Ferienpark Slagharen, Zwarte Dijk 37, 7776 PB Slagharen
Tel. +31 (0)523 683 000, info@slagharen.com

Weitere Informationen: www.slagharen.com

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Erlebniswelt Dschungeldorf: Burgers‘ Zoo plant neuen Spielplatz

Der Tierpark Burgers’ Zoo im niederländischen Arnheim, der für seine Themenwelten wie den Burgers‘ Bush oder den Ocean bekannt ist, bekommt nun auch einen Spielplatz, der zum Thema „Weltreise an einem Tag“ passt. Die offizielle Eröffnung ist für den 30. März 2012 geplant, zum 99. Jahrestag des Zoos. Der Spielplatz soll an ein Dschungeldorf in den Mangrovenwäldern der tropischen Küsten Süd- und Zentralamerikas erinnern, wo die Bewohner ihre Häuser auf Stelzen bauen, um sich vor wechselenden Gezeiten und Überschwemmungen zu schützen. Das Dorf besteht aus Häusern auf Pfählen, die mit abenteuerlichen Hängebrücken, Kletternetzen und Rutschen verbunden sind. Unter den Hütten befindet sich Wasser - der aufregende Ozean mit all seinen spannenden Herausforderungen - und die Kinder können von Insel zu Insel hüpfen.

Der Erlebnisaspekt steht für den Zoo generell im Mittelpunkt; mit dem neuen Spielplatz wird Kindern die Möglichkeit geboten, die exotische Landschaft spielerisch zu entdecken. Der Spielplatz wird außerdem unterteilt in einen Bereich für ältere und einen für jüngere Besucher und soll an das bereits bestehende Park-Restaurant grenzen.

Burgers’ Zoo, Antoon van Hooffplein, 6816 SH Arnheim
Tel. +31 (0)264 424 534, info@burgerszoo.nl

Weitere Informationen: www.burgerszoo.eu, www.niederlande.de/attraktionen

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Vielfältige Gastronomie und gesellige Atmosphäre: Den Bosch ist „Gastfreundlichste Stadt“ 2011

Die Stadt `s-Hertogenbosch (Den Bosch) ist zum zweiten Mal in Folge zur „Gastfreundlichsten Stadt“ der Niederlande gewählt worden. Touristen in 21 niederländischen Städten bewerteten das vielseitige Hotel- und Restaurantangebot sowie die allgemeine Ausstrahlung und Atmosphäre auf den Straßen Den Boschs als hervorragend. In der Studie konnten die Befragten ihre Bewertungen in den Kategorien „Freundlichkeit und Sicherheit“, „Stadt und Architektur“, „Gastronomie und Freizeit“ sowie „Zugänglichkeit und Information“ abgeben. Den Bosch erhielt in diesem Jahr in allen Kategorien sogar noch eine höhere Bewertung als 2010. Um den Besuchern die Gastfreundlichkeit und Vielfalt der Stadt näherzubringen, hat der Tourismusverein VVV ein Arrangement aufgelegt. Es beinhaltet einen Nachmittagstee im Restaurant Pilkington, den Eintritt ins Hieronymus Bosch Art Center, einen Stadtplan und Vorschläge für einen Stadtrundgang sowie eine Überraschung aus Den Bosch. Das Arrangement kostet 19,50 Euro pro Person oder 38 Euro für zwei Personen.

Weitere Informationen: www.vvvdenbosch.nl, www.niederlande.de/stadt

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Arnheim ist groß in Mode: Shopping im Designerviertel Klarendal

Eine kleine Stadt ganz groß in Mode: die niederländische Stadt Arnheim zählt lediglich rund 150.000 Einwohner, hat sich aber als bedeutendes Zentrum des Designs etabliert. Alle zwei Jahre findet dort die Internationale Modebiennale statt, wo der kreative Nachwuchs aus der ganzen Welt stoffliche Kreationen zeigt. Die Präsenz von jungen Designern prägt das Stadtbild aber auch außerhalb der Laufsteg-Wochen: Arnheim ist Sitz der ArtEZ Hochschule für Design. Und aus dieser gehen schon seit Jahren Gründungen hervor, die Arnheim zu einer attraktiven Einkaufsstadt jenseits der üblichen Ketten-Monopole machen. In Boutiquen wie „Superduper“, „ami-e-toi“ und „Coming Soon“ wird die Mode der Zukunft schon heute angeboten. Und im „Modekwartier Klarendal“ hat sich ein ganzes Stadtviertel den Trends „Made in Arnheim“ verschrieben. Hier finden Modewusste Fachgeschäfte, die Brautmode, Maßkleidung, Taschen, Hüte, Schmuck, Accessoires, Schuhe, Stiefel, Streetwear und Bademoden verkaufen. Einzigartig ist, dass die Kunden direkt im Atelier des Designers einkaufen. Darüber hinaus werden verschiedene Workshops und Rundgänge angeboten, die man mit einem Mittagsimbiss oder Abendessen im „Station Klarendal“ abrunden kann.

Weitere Informationen: www.vvvarnhemnijmegen.nl; www.niederlande.de/stadt

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Winterstadt Eindhoven: Eisbahn, Fackelzug und Lichtshow

Eindhoven verwandelt sich vom 3. Dezember 2011 bis zum 1. Januar 2012 in eine Winterstadt mit verschiedenen Attraktionen. Hauptattraktion ist die Eisbahn auf dem Markt, die Spaß auf Kufen verspricht. Beim „Korenfestival“ treten am Sonntag, 18. Dezember, Chöre und kleine Musikgruppen auf und erfreuen die Besucher mit ihrem Gesang. Am 19. Dezember findet ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt im Historischen Freilichtmuseum Eindhoven statt, auf dem die Weihnachtsgeschichte von Schauspielern aufgeführt wird. Ebenso feierlich gestaltet sich der Höhepunkt der Festlichkeiten in Eindhoven: Am Abend des 24. Dezembers zieht ein Fackelzug durch die Innenstadt, zu dem sich im vergangenen Jahr über 6000 Menschen versammelten, um für ein friedliches Zusammenleben zu werben.

Zum Abschluss des Jahres, vom 25. Dezember bis zum 1. Januar, lädt der sogenannte „Weihnachtswinterzirkus“ zu Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie ein. Ruhig und stimmungsvoll gibt sich währenddessen die Catharinakirche (am Stratumseind 2), die jeden Abend ab 18 Uhr im Rahmen einer Lichtshow angestrahlt wird.

Historisch OpenluchtMuseum Eindhoven, Boutenslaan 161 B, 5644 TV Eindhoven, Tel.: +31(0) 402 522 281

Weitere Informationen: www.eindhovenwinterstad.nl; www.niederlande.de/stadt

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Mittwoch, 2. November 2011

Sinterklaas und seine Helfer treffen: Nikolaushaus im Museum Catharijneconvent in Utrecht

Voller Erwartung heißen tausende Kinder den niederländischen Nikolaus und seine treuen Helfer („Zwarte Pieten“) vom 13. November bis zum 5. Dezember 2011 im Sinterklaas-Haus im Museum Catharijneconvent in Utrecht willkommen. Hier wohnt der weihnachtliche Gast nach seiner Ankunft, und insbesondere Familien oder Schulklassen sind herzlich dazu eingeladen, ihn zu besuchen. Seit Jahrhunderten schon kommt Sinterklaas nach Utrecht und jedes Jahr wird seine Ankunft in der Domstadt ausgiebig gefeiert. Im Haus von Sinterklaas können Besucher alles über den Nikolaus erfahren und beispielsweise einen Blick in sein Arbeitszimmer werfen; Kinder dürfen sogar selbst in die Rolle eines „Pieten“ schlüpfen. Außerdem steht ein Treffen mit Sinterklaas selbst auf dem Programm.

Das Museum Catharijneconvent befindet sich in einem ehemaligen Kloster. Malereien und andere Kunstwerke vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert veranschaulichen hier die interessante Geschichte des Christentums in den Niederlanden.

Huis van Sinterklaas, Museum Catherijneconvent, Lange Nieuwstraat 38, 3512 PH Utrecht, Tel.: +31(0) 302 313 835

Weitere Informationen: www.catharijneconvent.nl; www.niederlande.de/stadt

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Schiffspektakel in der Innenstadt: WinterWelVaart in Groningen

Historische Schiffe bilden vom 16. bis zum 18. Dezember 2011 in Groningen die Kulisse für das Festival „WinterWelVaart“. Während der Veranstaltung liegen zahlreiche historische Wasserfahrzeuge an den Kais des „Hohen und Tiefen A“ (Hoge en Lage A) vertäut. Hier wird Musik, Kunst, Literatur und Kulinarisches geboten. Alle Schiffe sind in Groningen beheimatet, verkehren aber einen Großteil des Jahres für touristische Zwecke auf dem Watten- und IJsselmeer. Während „WinterWelVaart“ präsentieren die Skipper ihre Boote und berichten von ihrer Arbeit und dem Leben auf dem Wasser.

Nicht nur auf den Schiffen gibt es viel zu erleben: Neben einem großen Weihnachtsmarkt, der entlang der Kaimauern aufgebaut wird, werden Kinderaktivitäten angeboten sowie Schmuck oder Kunstgegenstände präsentiert. Das angrenzende „Noordelijk Scheepvaartmuseum“ (Nördliches Schifffahrtsmuseum) ist während der ganzen Veranstaltung gratis zugänglich: Auch hier werden spezielle Angebote für Kinder wie Segelmast-Klettern oder die Herstellung von Flaggen organisiert.

Der Weihnachtsmarkt ist am Samstag, 17. Dezember und am Sonntag, 18. Dezember von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das Schifffahrtmuseum ist am Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet und am Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen: www.winterwelvaart.nl; www.noordelijkscheepvaartmuseum.nl; www.niederlande.de/veranstaltungen

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Fotos und Nachmittagstee: Kulturarrangement in Rotterdam

Kultur und Kulinarik können Rotterdam-Reisende bis einschließlich 8. Januar 2012 von dienstags bis samstags unter dem Titel „Fotos & Afternoon Tea“ an der Maas genießen. Das legändere Hotel New York und das Niederländische Fotomuseum haben das Arrangement gemeinsam aufgelegt. Zunächst besichtigt man das Fotomuseum, das sich in einem ehemaligen Lagerhaus Las Palmas auf dem Wilhelmina Pier befindet, und dessen Sammlung rund 100 Jahre niederländischer Fotografie-Geschichte umfasst. Anschließend kann man den Nachmittag ein paar Meter weiter im Hotel New York bei Tee und Plätzchen genießen – an dem Ort, von wo früher Passagierschiffe in die Neue Welt ablegten und wo jetzt berühmte Architekten wie Rem Koolhaas ihre Handschrift an Wolkenkratzern hinterlassen.

Das Arrangement „Fotos & Afternoon Tea” kostet 23,50 Euro pro Person und beinhaltet: Eintritt in das Niederländische Fotomuseum, Afternoon Tea im Hotel New York (Koninginnenhoofd 1, inkl. verschiedene Schokoladen, Himbeerkuchen, Makronen, Gebäck, Eis, belegte Broten und Tee) sowie Ansichtskarten mit Fotos aus der Kollektion des Niederländischen Fotomuseums. Der Nachmittagstee wird von 15 bis 18 Uhr serviert. Das Fotomuseum (Wilhelminakade 332) ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: www.nederlandsfotomuseum.nl; www.hotelnewyork.nl; www.rotterdam.info

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Essen auf Stelzen in Amsterdam: Neues Restaurant auf ehemaliger Nordseeplattform

REM Eiland Restaurant. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Auf der ehemaligen Nordseeplattform REM Eiland (REM Insel) kann man jetzt in luftiger Höhe speisen und dabei den Blick auf Amsterdams Hafen genießen. Die im Frühjahr von Delfzijl nach Amsterdam geschleppte und dort verankerte Plattform diente in den 1960er Jahren als (illegale) Fernsehsendestation in der Nordsee und später als staatliche Messstation. Die Unternehmer Nick van Loon und Hilly Engels entwickelten einen Plan, um die künstliche Insel zu retten: sie ließen sie entkernen, umbauen, erweitern und nach Amsterdam schleppen. Nun liegt die REM-Plattform im Amsterdamer Holzhafen und bietet nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern ist selbst eine imposante Konstruktion. Die stählerne Insel hat drei Etagen, und von der Dachterrasse auf 22 Meter Höhe hat man einen guten Blick auf den Hafen, den regen Bootsbetrieb auf dem Fluss IJ und auf die moderne Architektur des Wohnviertels Spaarndammerhout.

REM Eiland Restaurant, Haparandadam 45-2, 1013 AK Amsterdam,
Tel.: +31 (0)20 6885501, Email: info@remeiland.com

Weitere Informationen: www.remeiland.com (auf Niederländisch); www.iamsterdam.com; www.niederlande.de/stadt 

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Kostenlose Stadtführungen: Die Den Haag Greeters stellen ihre Stadt vor

Sich den Weg durch Den Haag von einem persönlichen Stadtführer zeigen lassen, die Stadt aus den Augen eines echten „Hagenaar“ erleben – und das auch noch kostenlos? Die „Den Haag Greeters“ machen es möglich. Die Gemeinschaft besteht aus etwa 70 Freiwilligen, die während einer Rundführung ihre Liebe für die Stadt mit den Besuchern teilen. Die Greeters sind keine professionellen Stadtführer und geben keine Standardführungen mit festgelegten Routen, sondern zeigen den Besuchern ihr ganz persönliches Den Haag einschließlich ihrer Lieblingsplätze, origineller Restaurants und schöner Straßen.

Welcher Greeter welchen Besuchern zugeteilt wird, hängt von Sprachkenntnissen, Datumswahl und Interessen ab. Manche Greeter führen ihre Gäste zum Beispiel besonders gerne entlang beeindruckender Architektur oder heben Den Haags kulinarische Qualitäten hervor. Über die Webseite der Den Haag Greeters können Stadtführungen gebucht werden, am besten zwei Wochen im Voraus.

Weitere Informationen: www.denhaaggreeters.nl; www.niederlande.de/stadt

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention